Kostenübernahme

Kostenübernahme und Abrechnung der stationären Behandlung richten sich nach der Art Ihrer Krankenversicherung. In der Privatklinik rechnen wir sinngemäß nach Bundespflegesatzverordnung ab.

Beihilfe

Bei einer notwendigen stationären Krankenhausbehandlung ist in der Regel keine Kostenübernahmeerklärung der Beihilfestelle notwendig. Die Krankenhausbehandlung ist dem Grunde nach beihilfefähig. In Baden-Württemberg ist keine Vorabgenehmigung der Beihilfe erforderlich. Erst bei Verlängerung über 28 Tage hinaus muss der Klinikarzt einen Verlängerungsantrag stellen. Für die akutstationäre Aufnahme ist die Verordnung von Krankenhausbehandlung eines niedergelassenen Arztes erforderlich.

Als Versicherter einer Beihilfestelle sind Sie selbst unser Vertragspartner. Eine Direktabrechnung mit der Beihilfestelle ist deshalb nicht möglich. Sie erhalten regelmäßige Zwischenrechnungen über Ihren Beihilfeanteil. Bitte reichen Sie diese Rechnungen umgehend bei Ihrer Beihilfestelle ein. Damit die Beihilfestelle die Rechnungen schnell bearbeitet kann, bringen Sie bitte ggf. die entsprechenden Antragsformulare mit. Je nach Bundesland und individuellem Versicherungstarif kann Ihnen Ihre Beihilfestelle einen Eigenanteil für gewisse Leistungen verrechnen. Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre Beihilfestelle.

Soldaten

Bei einer notwendigen Krankenhausbehandlung ist der Truppenarzt für die akute Einweisung in ein Krankenhaus, i. d .R. ein Bundeswehrkrankenhaus, zuständig. In medizinisch begründeten Fällen, z. B. wenn das Bundeswehrkrankenhaus nicht über geeignete Behandlungsmöglichkeiten verfügt, ist eine Einweisung auch in eine zivile Privatklinik möglich. Eine Kostenübernahmeerklärung ist dafür notwendig. Bitte wenden Sie sich für Fragen an Ihren Truppenarzt. Unser PDF informiert über das Thema Kostenerstattung.

Heilfürsorge

In medizinisch begründeten und notwendigen Ausnahmefällen ist eine Behandlung in einem nicht nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhaus möglich. Die Heilfürsorgestelle muss die Behandlung vorher genehmigen. Für eine Kostenerstattung nehmen Sie Kontakt mit der zuständigen Heilfürsorgestelle auf. Gerne unterstützen wir Sie bei der Formulierung des Antrags.

Unfallkasse/Berufsgenossenschaften

Für eine Aufnahme und Behandlung in unserer Klinik ist eine vorherige Kostenübernahmeerklärung Ihrer zuständigen Unfallkasse bzw. Berufsgenossenschaft erforderlich. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihres Antrags. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.

Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)

 Nach vorheriger Kostenübernahmeerklärung ist eine Aufnahme und Behandlung in unserer Privatklinik möglich. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihren zuständigen Bezirksverantwortlichen. Bei Fragen können Sie sich gern jederzeit an uns wenden.

Selbstzahler

Eine stationäre Behandlung kann auch auf Selbstzahlerbasis erfolgen. Wir beraten Sie gerne und individuell. Ein nachträglicher Antrag oder Kostenerstattung einer medizinisch notwendigen akutstationären Behandlung durch eine private Krankenversicherung oder Beihilfe ist dann meist nicht möglich.

Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Gesetzlich krankenversicherte Personen oder Patienten mit besonderen anderen Kostenträgern, z. B. OEG, benötigen vor Behandlungsbeginn eine schriftliche Zusage der zuständigen Krankenkasse bzw. des zuständigen Kostenträgers. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihres Antrags. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.

Gesetzliche Krankenversicherung

Auch gesetzlich versicherte Patienten können wir im MediClin Traumazentrum Durbach aufnehmen. Möglich wird dies durch eine 2013 neu geschaffene Regelung im Sozialgesetzbuch (§13 Abs. 2 SGB V). Danach können gesetzlich versicherte Patienten ähnlich wie privat Versicherte auch das sogenannte „Kostenerstattungsverfahren“ für einen Zeitraum von mindestens einem Kalendervierteljahr wählen.

Als Versicherter im Kostenerstattungsverfahren sind Sie selbst unserer Vertragspartner. Eine Direktabrechnung mit der Krankenkasse ist daher nicht immer möglich. Sie erhalten für diese Fälle, je nach Vereinbarung entweder Zwischen- oder eine Schlussrechnung, die Sie umgehend bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Die Höhe der Erstattung richtet sich in der Regel nach dem Pflegesatz der Versorgungsklinik, die dem Wohnort des Patienten am nächsten liegt. Unser Pflegesatz orientiert sich an dem Pflegesatz der MediClin Klinik an der Lindenhöhe.

Im Einzelfall übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung, beispielsweise bei langen Wartezeiten in Versorgungskliniken oder wenn eine Spezialbehandlung nötig ist. In diesem Fall rechnen wir in der Regel direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Gesetzlich versicherte Patienten müssen daher vor der Aufnahme bei Ihren Krankenkassen einen Antrag auf Kostenerstattung stellen.

Private Krankenversicherung

Als Versicherter einer privaten Krankenversicherung sind Sie selbst unser Vertragspartner. Den Tagespflegesatz rechnen wir bei entsprechender Vereinbarung in der Regel direkt mit Ihrer privaten Krankenversicherung ab. Ärztliche Leistungen stellen wir Ihnen persönlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in der jeweils geltenden Fassung in Rechnung. Bitte reichen Sie die Rechnungen bei Ihrer Versicherung ein.

Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung haben Sie als privat Versicherter die freie Krankenhauswahl: Sie entscheiden selbst, in welchem Krankenhaus Sie sich behandeln lassen möchten. In Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt wählen Sie das für Ihre Behandlung am besten geeignete Krankenhaus aus.

Sonstige Kostenträger

Sollten Sie keine Informationen zu Ihrem Kostenträger hier finden, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir informieren Sie gerne