Therapien

Verhaltenstherapeutisches Vorgehen

Unsere therapeutische Basis ist die Verhaltenstherapie. Ziel der Verhaltenstherapie ist die Auflösung von Symptomatik durch Veränderung von Verhaltensweisen, auch gedanklichem Verhalten, wie automatische Gedankenketten.

Verhaltensanalysen helfen, Verhalten zu verstehen und zu verändern. In der Therapie analysieren die Patienten gemeinsam aktuelle Schwierigkeiten und problematisches Verhalten und erarbeiten alternative Lösungen.

Dialektische Haltung

In der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) gibt es keine starre Position, kein nur richtig oder nur falsch, kein recht oder unrecht, kein entweder - oder, kein schwarz oder weiß. Jedes Handeln, Denken und Fühlen wird als in sich verstehbar und damit grundsätzlich stimmig angesehen.

Dialektik heißt, einerseits eine Situation vor dem Hintergrund der individuellen Gedanken und Gefühle zu verstehen und gleichzeitig die aktuelle Sichtweise anzunehmen (Validierung), andererseits auf eine Veränderung hinzuarbeiten, wenn diese Sichtweise schadet. Dabei geht es um eine Balance zwischen der Betonung von Fertigkeiten und Betonung von Grenzen und Defiziten.

Traumaedukation

In der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) gibt es keine starre Position, kein nur richtig oder nur falsch, kein recht oder unrecht, kein entweder - oder, kein schwarz oder weiß. Jedes Handeln, Denken und Fühlen wird als in sich verstehbar und damit grundsätzlich stimmig angesehen.
Traumaedukation klärt darüber auf, was ein Trauma ist und welche Folgesymptome mit einem Trauma in der Regel einhergehen. Wir sprechen u. a. über

  • die Entstehung und Aufrechterhaltung einer PTBS,
  • das Traumagedächtnis und Lernmechanismen,
  • ein Störungsmodell für Auslöser, Intrusionen und Alpträume und traumabezogene Gedanken,
  • typische Meidungs- und Fluchtstrategien,
  • Strategien im Umgang mit Traumafolgesymptomatik,
  • das Behandlungsrational.

Kognitive traumatherapeutische Interventionen

Die kognitiv-verhaltenstherapeutische Traumatherapie ist Grundlage unseres therapeutischen Vorgehens. Ungenügende Verarbeitung und Einbettung traumatischer Erinnerungen in das autobiographische Gedächtnis führen zu sich unwillkürlich aufdrängenden Bildern und Gedanken und ungünstigen Bewertungen des Traumas und seiner Folgen mit hoher emotionaler Belastung bei Erinnerung an das Trauma.

Die Symptomatik wird aufrechterhalten durch gedankliche Verarbeitungsprozesse, die zu einer ständigen Wahrnehmung von Bedrohung und Gefahr führen und mit Grübeln darüber einhergehen, wie zukünftig Gefahr vermieden werden kann. Die Auseinandersetzung mit traumabezogenen Grundannahmen und Bewertungen sowie daraus resultierenden dysfunktionalen Verhaltensmustern ist daher zentrales Element der gesamten Therapie.

Einzel- und Gruppentherapie

Einzel- und Gruppentherapien verbinden die unterschiedlichen Therapieansätze zur Behandlung von chronischen Traumafolgestörungen.

Einzel- und Gruppentherapie

Ergänzende Therapieelemente

Welche Therapielemente die Einzel- und Gruppentherapie bei der Behandlung von chronischen Traumafolgestörungen ergänzen

Ergänzende Therapieelemente